Geboren wurde ich am 3. Februar 1977 in Trier. Zur Zeit lebe ich in Heidelberg.
Bereits seit meiner Grundschulzeit habe ich Spaß daran, mir Geschichten auszudenken und diese aufzuschreiben. Bis heute ist meine Begeisterung für Literatur ungebrochen. Das Schreiben war und ist stets ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. Meine bevorzugten Genres sind Grusel, Mystery, Horror, Phantastik, Märchen, Fantasy und Lyrik.

Seit 2002 veröffentliche ich regelmäßig Kurzgeschichten und Gedichte. Eine Liste meiner bisherigen Veröffentlichungen findet ihr hier. Meine Gedichte wurden bereits vertont und ins Französische übersetzt. 2009 belegte meine Kurzgeschichte “Die azurnen Wälder” den ersten Platz des Literaturwettbewerbs “Vollmond” .

Meine erste Veröffentlichung im Pandaimonion, einem Sonderband zur Storyolympiade, war für mich ein unfassbares Erlebnis. Nach all den Jahren, in denen ich immer nur gehört hatte, wie schwierig es ist, als Neuling auf dem Literaturmarkt Fuß zu fassen, konnte kaum glauben, dass plötzlich tatsächlich jemand bereit war, einer blutigen Anfängerin wie mir eine Chance zu geben.
Deswegen bin ich noch immer der
Storyoloympiade verbunden: Seit 2007 bin ich Mitglied in der Jury der Storyolympiade, seit 2010 arbeite ich darüber hinaus auch im Lektoratsteam der Storyolympiade mit.

Der Austausch mit anderen Autoren ist mir sehr wichtig. Es macht Spaß, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren!
Bereits 1996 gründete ich daher gemeinsam mit einer anderen Hobbyautorin in Trier die Schreibgruppe “Asiutamen”. Nennenswere schriftstellerische Erfolge hatte damals zwar keines der Mitglieder vorzuweisen, aber nichtsdestotrotz war es eine lustige Zeit - wir hockten schwarz gekleidet bei spärlichem Kerzenlicht in irgendeiner engen Dachbude, genossen wohltuende Kräuter, hörten Nirvana und lasen uns dabei gegenseitig Texte über den Weltuntergang vor (hey, nicht lachen, es waren die Neunziger und wir fanden uns verdammt cool!).
Kurze Zeit, nachdem ich in Heidelberg mein Studium begonnen hatte, lernte ich dort einige schreibfreudige Mitkommilitonen kennen. Gemeinsam gründeten wir das Literaturprojekt
„Der verreckte Sauhund“ mit dem hehren Ziel, den Austausch zwischen jungen Autoren, Möchtegern-Autoren ;) und anderen literarisch interessierten Menschen zu fördern. Unsere Treffen arteten zwar regelmäßig zu wüsten Zechgelagen aus, bei denen wir vor allem begeistert auf unseren künftigen Erfolg anstießen; nichtsdestotrotz schafften wir es jedoch auch, in unregelmäßigen Abständen unsere Zeitschrift „Der verreckte Sauhund“ herauszubringen und gutbesuchte Lesungen zu organisieren. 2001 wurde die „Sauhund-Zentrale“ allerdings von Heidelberg nach Berlin verlegt, da ein Großteil der verantwortlichen Personen inzwischen dort lebt.
Inzwischen pflege ich Kontakte zu anderen Autoren vorwiegend über das Internet, am liebsten im
Forum der Edition Geschichtenweber. Der Umgangston ist oft hart, aber herzlich. Ich mag die freundschaftliche Hilfsbereitschaft, die jedoch nie in verlogene Lobhudelei umschlägt.

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich schreibe bzw. warum “ein so nettes Mädel ausgerechnet so düstere Texte schreiben muss”. Ehrlich gesagt, darauf kann ich keine Antwort geben. Die Ideen kommen mir einfach und ziehen mich so in ihren Bann, dass ich sie zu Papier bringen muss.
Deshalb ein kleiner Hinweis für die Freunde der Psychoanalyse, die bereits eifrig Notizen machen, auf welche Traumata meine Texte hindeuten könnten: Nein, ihr braucht mir keine Mails zu schreiben bzw. mich bei der nächsten Lesung darauf anzusprechen, ob irgendwelche schrecklichen Erfahrungen mich geprägt haben. Ich schreibe nicht als “Therapie”, sondern schlichtweg aus Freude am Erfinden von Geschichten. Für einen guter Autor ist es selbstverständlich, nicht nur tagebuchmäßig die eigene Befindlichkeit zu Papier zu bringen, sondern sich in andere Figuren und deren Erlebnisse hineinzudenken. Eine Horror-Autorin ist genauso wenig dauernd in einer depressiv-agressiver Stimmung, wie eine ChicLit-Autorin nur Shopping im Kopf hat, eine Krimi-Autorin davon träumt, irgendwen niederzumetzeln oder eine Romance-Autorin ständig überlegt, wen sie als nächstes flachlegen könnte. O.K.? :)

Aber natürlich verbringe ioch meine Zeit nicht nur mit Schreiben! Studiert habe ich Germanistik, Soziologie und Indologie. Meine Reisen führten mich bereits nach Indien, Madagaskar und Australien.
Zur Zeit bin ich als Schreibcoach, Aktmodell und Holzfällergehilfin tätig.
Meine Hobbys sind - neben Lesen und Schreiben natürlich - Wandern, Geocachen, Musik kören, Didgeridoo spielen, Museen besuchen, historische oder sonstwie interessante bzw. ungewöhnliche Orte erkunden, kochen, Filme gcken, Sanskrit ... Und selbstverständlich treffe ich mich auch gern mit Freunden, um bei einem Tässchen Kaffee oder einem Gläschen Wein über alles mögliche zu plaudern.

Gern könnt ihr mich auch auf meiner myspace-Seite  http://www.myspace.com/atlanticvision besuchen.
Wer sich für mein Schreibcoaching interessiert, findet weitere Infos unter
www.federfunken.wordpress.com.

 

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