Lyrik
Konturlos, zunächst, Ebenbild der Nacht,
Und hinter den Fenstern Deiner Augen Und hinter den Fenstern Deiner Augen Und hinter den Fenstern Deiner Augen
Das Paradies
s
im taumelnden Reigen der Rosen,
und tausend Finger trommeln
den göttlichen Regen herbei,
verheißungsvoll und unentrinnbar...
still entfaltet
unter bleichen Laken,
noch ungeborenes Gelächter bricht sich
im betörenden Nektar deiner Lust,
der Keim der Ekstase ist gepflanzt.
glimmt stetig unaussprechlich das Paradies.
glimmt stetig unaussprechlich das Paradies.
glimmt stetig unaussprechlich das Paradies...
Januar 2003


Achtung:
Juhuu! Mein Gedicht “Der Gral” wurde Lyrik-Wettbewerb zum Thema
“Götter, Mythen und Legenden” des DSA-Fantasy-Forum gewonnen!!! Meine beiden Gedichte
“Schwelende Nacht” und “Im Morgendämmer” sind in dem Lyrik-Sammelband “Für Dich” (Edition Leserunde) erschienen. Für weitere Informationen bitte ![]()
Und wo ich schon dabei war, hab ich gleich noch den 2. und 3. Platz belegt, und zwar mit den Gedichten “Barfuss” und “Die Stadt”. Bin total stolz und glücklich darüber...
Gutter girl risen up to be the funky bitch Meet me
But can you remember Will you forever taste Because if you can´t believe
I may be sailing far from home,
Searching for the Grail
in the Disneyland of pain
in this cruel circus
of destruction
in the wilderness
of rotten thoughts and stolen pride…
where your kingdom lies,
can you still recall
the ancient tales of your fathers,
can you hear the gods whispering at sundown,
can you still imagine the path to Walhalla?
the salt of the ocean in your tears?
Do you still ride the eight-legged horse
in your vagabond dreams?
in anything but your sorrow,
then leave me alone,
oh,
leave me alone…
but I´ll never forget,
I´m searching for the holy grail,
still searching for the holy grail,
forever searching for the holy grail…
Februar 2004
What did you see, my dear,
How did you feel, my dear, And ain´t you glad, my dear, Yeah… Ain´t you glad you´re alive?
Where have you been
i
when the darkness shattered
and the claws of death
ripped at your soft and girlish smile
to take you to the shadowlands,
where no raindrops fall,
and the sun never shines…
when the frozen and ungentle snakes of life
curled around your body,
tied you forever
to this cruel and faithless, painful world
to prove your childhood immortality
while the wicked demons of death
still send you a polite grin…
that the monsters of this night
don´t haunt you anymore
in deadly bright and desert dreams,
that the creatures lingering on your soul
are only shadows of your former fears…
Ain´t you glad you´re alive?
Ain´t you glad…
Mai 2005
Damaged People are dangerous
In den Trümmern einer
Nacht, hässliches
Delirium;
die Eintrittskarte in das Schicksal ist bezahlt! Tiefe
Schluchten,
Konfetti auf stählernen
Ruinen,
morbide Femme
Fatale;
ungekrönte
Königin,
mit Rosen und mit scharfem Messer, lächelt mild wie
Jack the Ripper! Damaged People are
dangerous;
they know they
survive!
Damaged People are
dangerous;
they know they survive! They tried to destroy her, but she staid alive, sometimes still afraid, it
seems;
that´s when the past is haunting
her; she
irritates, fascinates,
tyrannises; strange and
sexy.
She´s seen outside and inner
dark
and felt the turning knife of
fate;
knows how it feels to be alone and everywhere despised but she knows she can support everything! Damaged people are
dangerous;
they know they
survive!
Damaged people are
dangerous;
they know they survive! They laughed her out of their life and morals – You wonder why she is a
rebel?
Now she dares to embrace the
pain, she´s left the sea of agony
behind;
she can aesthetisize her fear into a mystic shadowed dream. She finds her satisfaction without any friends; Means she won´t
need to accept an icy, frozen compromise. She learned to laugh like no one else will laugh! Damaged people are
dangerous;
they know they
survive!
Damaged people are
dangerous;
they know they survive! Once beaten – now
beatific!
Her loneliness turned into freedom: “Nothing left
to
loose”.
She´s scareless and she´s
powerful; she´s
independent,
and,
she´s
tempting;
learned everything ´bout love and fear and might and loneliness; she found a sacred place of pride inside herself where no pain ever reaches
her.
The world has taught her how to
hurt; now she leaves bloody
tracks and broken hearts behind and disappears with diabolic
laughter! To love her
means to play with fire! Damaged people are
dangerous;
they know they
survive!
Damaged people are
dangerous;
they know they
survive!
I am damaged, I´m
dangerous;
I know I survive!

Januar 1999
Januar 2001

Bunte Blumen
Bunte Blumen ... warum hast Du es nicht gewagt,
im Sommer gepflückt,
in Alben gepresst,
haben ihren Glanz
und ihren betörenden Duft verloren,
bleichten aus,
wurden zu entstellten Mumien
eines vergessenen Traums...
den Winter still zu erwarten,
klaglos
trotz Kälte, Frost und kahler Öde,
den taumelnden, tanzenden Schneeflocken zuzuschauen
und zu hoffen,
dass die Saaten Deiner Blumen einst
auf fruchtbaren Boden fielen,
auf dass dort im Frühjahr erneut
Knospen schwellen
und leuchtende Blüten sprießen werden,
einzigartig, wundersam
und schöner als je zuvor,
als Lohn für Dein Vertrauen und Deinen Mut...
Dezember 1996

Schon so lange ... Hilflos irren wir HEY ! Wartet,
Utopia
die breite, graue Straße entlang,
alle auf der Suche nach unserem Utopia,
das doch niemand von uns je zu erreichen vermag,
so sehr er sich auch bemüht,
rücksichtslos sein Tempo zu beschleunigen...
durch den stählernen Treibsand der Stadt -
jenes Labyrinth,
in dem Gedanken zu Salzsäulen erstarren,
Hände ins Leere greifen
und
die Tentakel der Hochhäuser
die Himmelskuppel zerschneiden...
eilt nicht einfach weiter,
wie ihr es bisher getan habt -
- jeder für sich allein
und blind
und immer schneller...
...denn vielleicht
liegt ein Teil des Geheimnisses
wie wir unserem Ziel
zumindest ein kleines Stück näher kommen können
ja darin,
dass wir endlich lernen müssen,
die Laufrichtung zu ändern
und anstatt weiterhin geradeaus
in Richtung irgend eines fremden Schlaraffenlandes zu marschieren
einfach drehen
und alle aufeinander zugehen sollten...
Oktober 1996

Ich erinnere mich : ... Und noch während wir Staub und Asche ! Unsere Zukunft liegt im Nebel
Und so stehen wir,
Niemandsland
als man uns Karussellpferde aus Plastik schenkte,
mit welchen wir
- halb im Spiel und halb im Ernst –
fremde Fußspuren,
die uns den Weg weisen sollten, verfolgten...
vom Ritt auf einem Drachen träumten,
hatten wir,
ohne es überhaupt zu bemerken,
die Grenze zum Niemandsland überschritten :
An den Häuserwänden verblasste Parolen
einer längst vergessenen Revolution !
- undeutlich, verschwommen –
doch die Vergangenheit
erstrahlt verzerrt im Zwielicht eines Sonnenuntergangs !
Mit der Zeit haben wir verlernt,
an den endlosen Sommer zu glauben,
doch der ewige Winter, den wir erwarten,
ist noch immer nicht eingetroffen...
die wenigen Überlebenden,
Pausenclowns im Zirkus der Menschheitsgeschichte;
totenbleich und nackt und bloß
- denn nostalgische Kostüme haben wir längst abgelegt
und eine neue Mode ist noch nicht kreiert –
und warten
auf
knallende Sektkorken,
Sylvesterraketen,
ein neues Jahr;
und vor allem
auf das Ende dieser Stunde Null,
die nun schon so lange andauert...
Juli 1995

Ich freue mich immer sehr über Anmerkungen, Kommentare, Kritik und natürlich gerne auch mal ein Lob:


Magic Wine
When the harvest flowers grow
Bewitch our dreams with drunken spells, Let poetry be your faithful horse Trade your treasures for Poseidons crystal smile When the harvest flowers grow
and the river sings its lonely song
fill my glass up to the brim
and drink this magic wine with me,
Oh, drink this wine with me!
and toast with me to music and love,
fill my glass up to the brim
and drink this magic wine with me,
Oh, drink this wine with me!
and ride with me to an equinoctic kingdom
fill my glass up to the brim
and drink this magic wine with me,
Oh, drink this wine with me!
Praise Atlantis´ true ecstatic secret
fill my glass up to the brim
and drink this magic wine with me,
Oh, drink this wine with me!
and the river sings its lonely song
fill my glass up to the brim
and drink this magic wine with me,
Oh, drink this wine with me!
Januar 2001


Meine beiden Gedichte “Schwelende Nacht” und “Im Morgendämmer” sind in der Lyrik-Anthologie “Für Dich (Edition Leserunde) veröffentlicht. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, klick hier. Meine Gedichte
“Barfuss”, “Im Auge der Sonne”, Die Stadt” und “Nacht” wurden für den
atlantis
Zu Hause
Zwischen Kupferworten
nach Sonnenstrahlen suchen,
gelächtergefiedert,
über knochenfarbenen Pfaden,
so trägt uns
das Wolkenschiff
durch den Duft der Apfelblüte
und in den Augen der Galionsfigur
spiegeln sich gleichsam
Meeresdunkel und Morgenlicht...
Oktober 2007

Müllkippe, 9. 12. 2007
Jenseits des ewigen Totentanzes.
Schwefelgrauer Himmel,
stahlgesprenkelt,
und die Zeit steht still
über dem
Aussatz der Zivilisation:
Pockennarbig,
schrundiger Schorf
aus Schlacke und Metall,
schwärende Wunden
triefen dunkel.
Kupfergerippe;
rabenäugig
ertrinken wir
im Lichtermeer der Fabriken,
horizontweit,
während der Regenbogen
gleißend Funken sprüht...
Dezember 2007

Im goldenen Überschwang des Herbstes Und wenn
Herbstspaziergang
brombeerduftenden Luft
von Frohsinn
und von Verderben.
Schatten zwängen sich
durch die Rinde
buntgefiederter Bäume,
Käfer ziehen ihre Kreise
unter dürren Blättern,
in den Furchen
aufgebrochener Erde
lauern Wahnsinn und Frost.
die Gesichter müder Wanderer
auf geschälten Baumstämmen
am Wegesrand
schweigend
von den dampfenden Kanaldeckeln
der Städte künden,
dann lass uns
näher zusammenrücken,
noch ein letztes Mal
den schäumenden Rebenkrug leeren
und lachen,
als ob es kein Morgen gibt...
Juli 2002

Vagabundin
Unterwegs ohne Fahrschein,
mein rauchiges Gelächter
wirbelt
mit dem Staub durch die Nacht
in seligem Übermut.
Ich reise schneller
als meine Ängste je fliegen können.
Am Horizont weben die Möwen
ein Dach für mich,
und wer will schon
die Wolken festhalten
und Meereswogen in Form gießen,
als wären sie Blei?
Januar 2008

atlantis
Winter-Epitaph
Winter-Epitaph Ophelische Elemente in der halluzinogenen Nacht, Kapitulation vor dem Winter; Dann öffnet sich das Weh mir!
und westlicher Schnee,
am Ufer aller Lügen angelangt,
und die Nacht zerbirst in Tränen,
Quecksilbertropfen neben Undines Quelle;
dahinter die Libellengrotte,
wo der Schnee mein Leid besingt
mit tausend Stimmen aus Kristall;
einst schenkten Amors goldköpfige Blumen mir hier ihr Lächeln,
und unschuldig spielte ich gleich Lolita am venusfarbenen Strand.
noch ungenau;
wenn Stahl zerstiebt
und Spuren hinterlässt
wie Mondschein
in tanzenden Gewässern
und Ornamente ringen qualvoll
auf der Suche nach Freiheit;
alles wird wahrhaftig!
bleich dahingesunken,
zwischen frostigen Zweigen;
Flocken fallen, sternengleich,
durch die polare Stille,
bedecken meine klagende Seele
mit Ruhe und Trostlosigkeit
und lindern jeden Schmerz...
Gateway to Melancholy,
die Petersburger Schlittenfahrt gewinnt an Tempo,
hinab, hinab, hinab;
Eiszapfen als einzige Gefährten,
während die Nacht
heimlich zu Gestalten gerinnt;
die Libelle tanzt noch immer
fern den reptilienbevölkerten Sümpfen ihrer Heimat,
und ich begreife:
Die Totenmaske meiner Sehnsucht
ist weiß wie eine Lilie,
kalt wie Schnee,
hart wie Asphalt
und gleichzeitig auch immer
so unaussprechlich wie das Meeresrauschen...
Wehe!
